Synchrones Ethernet. Diese Verkabelung ermöglicht eine effizientere Kommunikation der Repeater untereinander als die normalen FOIRL-Kabel. Dadurch läßt sich die maximale Anzahl der Repeater über die grundsätzlich erlaubten vier erhöhen. 10BaseFB ist in IEEE 802.3.17 beschrieben.
Im Unterschied zu FOIRL definiert 10BaseFL von vornherein den Anschluß von Workstations an einen Hub über Glasfaserkabel für ein 10-MBit-Ethernet. Die maximale Länge des Kabels beträgt 2 Kilometer, es dürfen nur zwei Geräte pro Segment angeschlossen werden (wobei wie bei 10BaseT das Segment nur aus dem Kabel zwischen Workstation und Hub gebildet wird). Die Spezifikation ist in IEEE 802.3.18 festgehalten. 10BaseFP - Ethernet mit passivem Stern.
Ermöglicht den Anschluß mehrere Geräte über Glasfaser an einen passiven Hub, der also nur die Aufteilung der Signale auf die einzelnen Ports übernimmt. Dies ist in IEEE 802.3.16 spezifiziert.
Ethernet mit 100 MBit/s über eine sternförmige Glasfaserverkabelung. Für das Kabel kann sogenannte Multimode- oder Monomode-Faser verwendet werden. Die maximale Kabellänge zwischen Hub und Station beträgt 400 Meter.
Ursprünglich als 100BaseVG bezeichnet, stellt dies eine Entwicklung von Hewlett-Packard und IBM dar, die Ethernet- und Token-Ring-Technologien für ein 100-MBit-Netzwerk vereint. Eigentlich sollte, nach den Vorstellungen der beiden Firmen, dies der offizielle Standard für ein 100-MBit-Ethernet werden, also die Spezifikation 802.3 für 100 MBit bilden. Inzwischen ist VG-AnyLAN als IEEE 802.12 standardisiert, allerdings wird es praktisch nur noch von Hewlett-Packard aktiv vermarktet.
Archie
Ein System, mit dem Sie im Internet nach Dateien suchen können, die mit Anonymous FTP heruntergeladen werden können.
ASCII - American Standard Code for Information Interchange
Ein Sicherheitsmerkmal. Authentifizierung läßt einen Benutzer nur "herein", wenn er sich durch einen Benutzernamen und ein Paßwort ausweisen kann, das vom Sicherheitssystem erkannt wird.
Da Ethernet-Komponenten mit unterschiedlicher Bandbreite verschiedene Kodierungsverfahren einsetzen, zudem im Halb- oder Vollduplex modus arbeiten können, müssen sich alle Partner auf eine Bandbreite und einen Modus einigen. Dies kann durch den Benutzer manuell erfolgen, der alle Komponenten manuell einstellt. In der Regel sind Ethernet-Geräte aber in der Lage, durch Auto-Negotation selbst auszuhandeln, was die höchstmögliche Bandbreite und der beste Modus ist.
Backbone
Eines der Hochgeschwindigkeitsnetze, die das "Rückgrat" oder Herz des Internet bilden. Ein Standort in Deutschland ist in Frankfurt am Main.
Bandwith oder Bandbreite
Die Datenmenge, die über einen Kommunikationskanal, wie ein Netzwerk oder ein Modem, gesendet werden kann.
Baud
Maß für die Geschwindigkeit der Datenübertragung. 1 Baud = 1 Bit pro Sekunde.
BNC (-Kabel / -Stecker)
bps (bits per second)
Eine Maßeinheit der Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen zwei Modems übertragen werden.
Als Gerät des Layers 2 im ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell kann eine Bridge LANs mit verschiedenen physikalischen Schichten verbinden, etwa Netzwerke auf Koax- und UTP-Basis. Die darüberliegenden Schichten (2 bis 7) müssen allerdings identisch sein, eine Bridge ist Protokolltransparent. Der Inhalt der Pakete, die sie transportiert, wird von einer Bridge nicht interpretiert. Bridges sind durch IEEE 802.1D spezifiziert. Mittels Bridges lassen sich LANs praktisch unbegrenzt ausdehnen. LANs, die durch Bridges verbunden werden, stellen sich nach außen als ein großes Gesamtnetz dar, alle Pakete werden grundsätzlich an alle Stationen in den Teilnetzen gesandt. Daher müssen auch hier die Adressen eindeutig sein. Auch verringern Bridges die Gesamtbandbreite des LANs, da sie paketweise operieren: Eingehende Pakete werden zwischengespeichert und aufbereitet, bevor sie wieder ausgesandt werden. Bridges fügen also der Zeit, die ein Paket von der Ausgangs- zur Zielstation benötigt, eine Verzögerung hinzu. Durch eine Bridge mit Filter läßt sich dieser Effekt verringern, da sie in der Lage ist, aus einer Analyse der Pakete zu lernen, welche Station in welchem Teil-LAN aktiv ist. Dadurch kann sie Pakete für eine bestimmte Station gezielt nur in das entsprechende Teil-LAN weiterleiten.
CAN - Controller Area Network
CCITT - Comité Consultatif International Télégrafique et Téléfonique
Grundsätzlich jedes Programm, das auf dem eigenen Rechner installiert ist und in der Kommunikation innerhalb eines Datennetzes zum Einsatz kommt. Oder einfacher gesagt:ein Computer, der empfängt. Das Gegenstück ist ein Server.
Datein, die Web-Server auf Client-Rechnern ablegen, um Informationen über den Benutzer zu speichern. Anhand von Cookies kann z.B. ein Besucher wiedererkannt und speziell behandelt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil jeder LAN-Definition auf besagter Ebene ist die Steuerung des Zugriffs auf das Übertragungsmedium (Media Access Control, MAC). Beim Ethernet kommt das CSMA/CD-Verfahren (Carrier Sense Multiple Access / Collision Detection) zum Einsatz (siehe auch die umseitige Abbildung). CSMA/CD erlaubt es jedem Netzteilnehmer, jederzeit zu senden, und jede Sendung wird von jeder Station `gehört´. Sollten zufällig zwei Stationen zugleich anfangen zu senden, warten beide vor dem nächsten Versuch ein zufälliges Zeitintervall ab. Diese Analogien zum Funk und die Bezeichnung `Äthernetz´ sind nicht zufällig:Ein Vorläufer des Ethernet war tatsächlich drahtlos.
DARPA - Defense Advanced Research Projects Agency
Nachfolger der Advanced Research Projects Agency, die das ARPANET entwickelte und realisierte.
Im Internet ein Teil des hierarchischen Namensraums der Internetnamen, zum Beispiel fury.purespace.de. Zu einer IP-Nummer können mehrere Domains gehören. In der Adresse werden Domänen voneinander durch einen Punkt getrennt. Als Sub-Domaine bezeichnet man den Teil 'fury', am Schluß steht die Top-Level-Domain.
Ein kleinen grafisches Zeichen (Icon, Smiley), das aus Tastaturzeichen gebildet wird, mit nach links geneigtem Kopf gelesen, vermittelt es einen Eindruck über die Emotionen oder die Persönlichkeit eines Autors/Sprechers. Emoticons werden besonders häufig in E-Mails, Artikeln und Chat-Beiträgen verwendet. Ein Beispiel: :-)
Netzwerksystem auf einem shared Medium, das heißt, alle angeschlossenen Rechner arbeiten auf demselben Kabel und teilen sich damit auch die maximal mögliche Bandbreite von 10 MBit/s. Damit nicht alle angeschlossenen Rechner gleichzeitig versuchen, Daten zu übertragen, kommt als Zugriffsverfahren CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection) zum Einsatz. Jeder Rechner überwacht dabei, ob Daten auf dem Netzwerk übertragen werden. Wenn nicht, beginnt er selbst mit dem Senden (CSMA). Versucht ein zweiter Rechner, gleichzeitig Daten loszuwerden, treten Kollisionen auf, die alle angeschlossenen Stationen erkennen (CD). Sendende Rechner brechen daraufhin die Übertragung sofort ab und beginnen nach einer bestimmten, zufälligen Zeit erneut mit dem CSMA-Prozeß.
Ethernet mit 100 MBit/s.
Firewall (Feuerschutzwand)
Ein programmiertechnischer Schutz vor unbefugten Zugriffen auf den eigenen PC bzw. das eigene Netzwerk.
FOIRL - Fiber Optic Inter-Repeater Link
Eine Methode, Ethernet-Repeater für 10 MBps Bandbreite mit Glasfaserkabel zu verbinden, um die Vorteile der Glasfaser bei Störanfälligkeit und EMV zu nutzen. In der Definition von FOIRL ist nicht genau festgelegt, ob damit auch Workstations an einen Multiport-Repeater angeschlossen werden können. Normalerweise wird diese Technologie tatsächlich nur zur Verbindung eines oder mehrerer Repeater eingesetzt. Die maximale Länge der Verbindung beträgt 1 Kilometer.
Eine gewisse Begriffsverwirrung hat leider dazu geführt, daß in vielen Fällen Router mit Gateways gleichgesetzt werden. Dies nicht zuletzt deshalb, weil manche TCP/IP-Software für den PC eine Router-Adresse als Gateway-Adresse abfragt. Gateways sind aber im Gegensatz zu Routern auf dem Layer 7 des ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodells angesiedelt, sie ermöglichen also die Koppelung von LANs mit völlig unterschiedlicher Adressierung, nicht kompatiblen Protokollen und ähnlichem. Entsprechend hoch ist der Aufwand, der für ein Gateway betrieben werden muß.
Gopher
Durch diese Funktion erhält man Zugriff auf spezielle Server, die als riesige Datenarchive dienen. Meist enthalten diese Archive große Textsammlungen, die man wie die Verzeichnisstruktur auf dem eigenen Computer durchsuchen und den gewünschten Text herunterladen kann. Gopher verliert zunehmend an Bedeutung. Statt beliebiger Hypertexte mit Links werden in Gopher alle Links zu Menüs zusammengefaßt. In einem Menü kann dann keine weitere Information stehen.
Kommunikationsmethode, bei der zwei Partner immer nur abwechselnd Daten senden können. Normalerweise sind Ethernet-Netze für halbduplex ausgelegt. Moderne Hubs, Switches und Netzwerkkarten unterstützen auch Vollduplex. Allerdings ist darauf zu achten, daß die Netzwerkkarte und der Port am Hub oder Switch, an dem sie angeschlossen ist, identisch konfiguriert sind. Ansonsten kommt keine Verbindung zustande.
Repeater sind grundsätzlich nicht identisch mit Hubs (englisch: Achse), die eigentlich nur reine Verteilfunktionen haben. Unter der Bezeichnung Hub werden allerdings heutzutage oft alle möglichen Geräte verstanden, vom reinen Etagenverteiler bis zum Backbone-Router. Im Gegensatz zum Repeater, der normalerweise Netzsegmente mit Bus-Topologie verbindet, bieten Hubs den angeschlossenen Workstations die volle Bandbreite des LANs bis zum Hub-Port. Als Geräte des Layers 1 im ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell sind sie wie Repeater vollständig transparent für das Netzwerk.
IEC - International Electrotechnical Commission
Stellt die Novell-Implementierung dar. IPX arbeitet auf Schicht 3 und SPX auf Schicht 4 des ISO-OSI-7 Schichten Basisreferenzmodells.
Telefonkabelnetze, die keine Töne mehr übertragen, sondern digitale Daten. Kennzeichen solcher Netze sind eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit (beginnend bei 64kbit/s, ungefähr doppelt so viel, wie über eine herkömmliche, analoge Telefonleitung) und -kapazität. Da über ISDN in einer Sekunde mehr Daten übertragen werden können als über das alte, analoge Telefonnetz, ist auch die Übertragungsqualität besser: Die Stimme wird deutlicher und klarer. Dem Austausch von Computerdaten über Internet etc. unterstützt ISDN durch seine hohe Geschwindigkeit.
International Standardization Organisation-Open Systems Interconnect-7-Schichten Basisreferenzmodell
LAN
Local Area Network, lokales Netzwerk. Ein Netzwerk, auf das im Normalfall kein öffentlicher Zugriff besteht und das eine maximale Ausdehnung von zehn Kilometern hat. Als LANs bezeichnet man im Regelfall alle Netze, die in Firmen oder Privathaushalten eingesetzt werden. Die Verbindung mehrerer LANs über öffentliche Leitungen bezeichnet man dagegen als WAN (Wide Area Network).
Media Access Control, das Zugangsverfahren zum eigentlichen Medium (Kabel) eines Netzes. Es ist im Netzwerk-Controller implementiert, also etwa in der Netzwerkkarte eines Rechners. Diese Karte benötigt dann eine sogenannte MAC-Adresse, durch die eine angeschlossene Station eindeutig im Netz identifiziert werden kann.
Sie ist für jede Netzwerkkarte weltweit eindeutig und auf der Karte festgehalten. Oft ein EEPROM vom Typ 93L46.Sie hat 12 Hexadezimal Stellen (z.B. 008048aa749e), wobei die ersten 6 an Hersteller vergeben werden (z.B. 00104b für 3com), die selbst die weiteren 6 Hex-Stellen vergeben. Netzwerkadressen (etwa IP-Adressen bei TCP/IP) werden durch bestimmte Mechanismen immer auf diese MAC-Adresse abgebildet.
Übernimmt die physikalische Schnittstelle zum Medium.
Auch MS-DOS-Tools, gibt es unter Unix, um auf DOS-Disketten zuzugreifen. Dazu wird den MS-DOS-Befehlen, ein "M" voran gestellt z.B. mdir, mcd.
Netiquette
Kunstwort aus Net (Netz) und Etiquette: der Online-Knigge: Verhaltensregeln für jeden Teilnehmer des Internet bzw. der Online-Dienste.
Newsgroups
Öffentliche "Pinnwände" im Internet in Form von elektronischen Texten und Artikeln. Die Artikel einer Newsgroup werden in eine Liste "gepostet", aus der jeder Internet-Benutzer einen Artikel aufrufen und lesen kann. Ebenso kann der Benutzer eigene Artikel in der Newsgruppe postieren.
NIC-Network Interface Card
Auch Netzwerkadapter oder Netzwerkkarte. Die Netzwerkkarte, die dem Rechner überhaupt erst Zugriff auf das LAN ermöglicht, ist im ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell ein Gerät des Layers 1. Nach IEEE 802 ist die MAC-Schicht (Media Access Control) dafür zuständig, das Interface zwischen LLC (Logical Link Control) und dem NIC herzustellen.
PGP (Pretty good privacy)
Verschlüsselungsmethode für E-Mails.
Eine Nummer, die einen speziellen Internet-Server identifiziert.
PLS - Physical Line Signalling>
Das Physical Line Signalling dient zum Austausch von Daten zwischen zwie MAC-Schichten. Diese Subschicht wird zur Steuerung des Zugriffverfahrens (CSMA/CD) benutzt und signalisiert spezielle Zustände des physikalischen Mediums (z.B. Medium belegt, Kollision usw.). Diese Funktionen sind im Transceiver, auch Media Access Unit (MAU) genannt, implementiert.
PMA - Physical Medium Attachment
Übernimmt die funktionale Schnittstelle zum Medium.
Netzwerkgerät zur physischen Verbindung zweier Ethernet-Segmente, um die maximal mögliche Länge des Netzwerks zu erweitern. Die Verbindung zwischen zwei Repeatern darf nicht länger als 100 Meter sein. Reicht dies nicht aus, müssen sogenannte Remote Repeater eingesetzt werden, die bis zu einem Kilometer überbrücken können. In einem Ethernet-LAN sind maximal vier Repeater erlaubt. Repeater arbeiten auf der Schicht 1 im ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell.
Roboter
Ein Werkzeug zum Sammeln von Informationen; ein Programm von Suchmaschinen, das durch das Web wandert, Daten sammelt und daraus eine Datenbank der Ressourcen aufbaut. Auch bekannt als Spinne oder Wanderer.
Zu den, in Unix weit verbreiteten, R-Tools gehören Rlogin, Rwho. Sie dienen dem Zugriff auf andere Rechner. Das "R" steht für Remote.
Netzwerkgerät zur logischen Verbindung zweier Netzwerksegmente. Ein Router ist dafür zuständig, Daten, die nicht für das eigene Segment bestimmt sind, entweder in ein anderes Segment oder an einen weiteren Router weiterzuleiten. Da die Hardware-Adressen nur des eigenen Segments bekannt sind, kann ein Rechner Daten an Maschinen in anderen Segmenten nicht direkt ausliefern. Alle Daten mit einer Ziel-Netzwerkadresse, die nicht im eigenen Netzwerk liegen, werden deshalb über den Router geleitet. Router arbeiten auf der Schicht 3 im ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell.
Teil eines Netzwerks, in dem Stationen direkt miteinander kommunizieren können. Ein Segment wird bei Ethernet durch die maximale Länge des Kabels bestimmt. Nur innerhalb dieses Segments können Rechner über die Hardware-Adressen direkt angesprochen werden. Diese Adressen sind Rechnern in anderen Segmenten nicht bekannt; um mit ihnen kommunizieren zu können, sind Geräte wie Router notwendig.
Server
Ein Computer, der Daten in ein Netzwerk speist und den Datenverkehr steuert. Im Regelfall sehr leistungsstarke (Groß-)Rechner. Ein Computer, der einem Client Material liefert.
Kommunikationsmethode, bei der zwei Partner nur in einer Richtung Daten kommunizieren können. Es gibt nur einen Sender und einen Empfänger.
Wie eine Bridge ist ein Ethernet- oder Token-Ring-Switch ein Gerät der Schicht 2 des ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodell. Im Gegensatz zur Bridge, die für eine bessere Nutzung der Bandbreite im Gesamtnetz und nicht in den einzelnen Netzsegmenten sorgt, ermöglichen sie zusätzlich eine bessere Nutzung der Bandbreite in jedem Segment. Jedes Paket, das im Switch ankommt, untersucht das Gerät auf die Adresse des Zielsegments. Dorthin wird es dann weitergeleitet. Ist das Paket für dasselbe Segment bestimmt, aus dem es kommt, wird es verworfen und nicht erneut übertragen. Die Verbindung zwischen zwei Segmenten wird direkt geschaltet. Verbindet man Workstations über Switches, steht ihnen zur Kommunikation die gesamte Bandbreite des Netzwerks zur Verfügung. Switches realisieren also, im Gegensatz zu normalen shared LANs, dedizierte Verbindungen zwischen Hubs oder Workstations und können so den Durchsatz im Netz stark erhöhen.
Die Struktur eines Netzwerks. Gebräuchlich sind heutzutage vor allem der Bus (Ethernet), der Stern (Ethernet und Token Ring) und der Ring (Token Ring). Die logische muß dabei nicht mit der physischen Struktur übereinstimmen. So ist die physische Verkabelung bei 100Base-T zwar ein Stern, logisch bildet das Netz aber trotzdem einen Bus, der im Hub konzentriert ist.
Kommunikationsmethode, bei der zwei Partner gleichzeitig Daten senden und empfangen können. Moderne Netzwerkgeräte unterstützen diese Technik auch bei Ethernet, allerdings nur, wenn mit Hubs oder Switches und damit einer sternförmigen UTP/STP-Verkabelung gearbeitet wird. Normales Ethernet unterstützt nur Halbduplex.
Das XNS-Protokoll wurde von der Firma Xerox in den späten 70er Jahren in Verbindung mit ihren Forschungsarbeiten am Ethernet entwickelt. Es wird von namhaften Herstellern wie Novell, 3COM und Banyan unterstützt. XNS ist nicht ein einzelnes Protokoll, sondern ist eine Familie von Protokollen. Diese XNS-Familie setzt auf dem Ethernet Standard auf. Der 3. Schicht des ISO-OSI-7-Schichten Basisreferenzmodells entspricht die XNS Ebene 1. Auf dieser Ebene, die das Ziel eines Datagramms sowie den Weg zu diesem Ziel definiert, arbeitet das Internetwork Datagramm Protocol (IDP).
© 2000 em@il an Michael Fluhr